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Alles hat seine Zeit

Und das ist sehr gut so!
Im ganzen Kreislauf von Werden und Vergehen hat das Meiste seinen Platz und Gesetzmässigkeiten im Chaos helfen mir dabei, das Grosse Ganze verstehen zu lernen. So ging es mir während den mehr als 20 Jahren, in denen ich meine Kinder beim Grosswerden unterstützen durfte und natürlich nun in der Partnerschaft mit den Pfeffersalz Riesenschnauzern. Gesetzmässigkeiten erkennen aus denen sich Möglichkeiten ableiten lassen und dann Prioritäten zu setzen ist mit zwei Generationen Riesenschnauzern (Jota vom Moisburger Berg, bald fünf Jahre, und Belladonna Tuk von der Reblaube, 13 Monate,) etwas einfacher. "Alles hat seine Zeit" ist eine durchaus gültige Regel, sowohl im Sinne der Entwicklung von Körper und Geist, als auch im Zusammenleben und für den Rahmen, welchen ich als Mensch setze.
Es gibt eine Zeit, da ist toben gut. Es gibt eine Zeit, da ist Konzentration nötig. Es gibt eine Zeit, da kann ich vom jungen Hund etwas einfach nicht verlangen, weil der Köper oder Geist noch nicht so weit sind oder eine Zeit, wo der Mensch etwas nicht verlangen kann. Es gibt eine Zeit, wo der Hund etwas einfach muss. Es gibt eine Zeit, da muss man beobachten, und eine Zeit, da muss man handeln. Es gibt Streit-Zeit und Friedens-Zeit. Es gibt Zeit für Sattsein und Zeit für Hunger, Zeit für Diskussionen und Zeit für Entspannung. Es gibt Zeit für Exklusives und Zeit für Kollektives.
Der neuliche Besuch von Blue aus unserem B-Wurf und unser Ausflug an die Thur war unheimlich spannend und lehrreich - für die Zweibeiner genauso wie für die Vierbeiner. Danke Gabriela und Blue für die schönen Stunden!
Sozialpartnerschaft

Als vor langer Zeit Mensch und Hund zusammenfanden, entstand eine wunderbare Sozialpartnerschaft. Ich persönlich wundere mich jeden Tag darüber, wie vortrefflich diese auch heute noch funktionieren kann. Denn die Lebensumstände und das Milieu, in dem wir uns heute bewegen, unterscheiden sich ja beträchtlich von damals. Was aber gleich geblieben sein dürfte: Es soll sich für beide Seiten lohnen.

Sollte das gegeben sein, so steht einer wunderbaren und lebenslangen sozialen Partnerschaft nichts im Wege, welche dann auch so einiges an Belastungen und Veränderungen aushält. In unserem Fall stand wieder einmal die Verwandtschafts-Ferienwoche in den Bündner-Bergen an. Da ist von der Grossmutter mit Hundeangst bis zu den ganz kleinen Enkelkindern schon alles dabei gewesen. Gewohnt wird in lebhafter Umgebung auf engem Raum, wo meistens geredet, gespielt und gelacht wird. Dass unsere grossen Hunde da jedes Jahr auch noch mit reinpassen und einfach so akzeptiert werden, ist nicht selbstverständlich. Zumal dieses Jahr das Wetter einfach nur mies war und die üblichen längeren Wanderungen zugunsten von Brettspielen und Saunagängen geopfert wurden.

Unsere Pfeffersalz Riesenschnauzer-Dame Jota vom Moisburger Berg und ihre Tochter Belladonna Tuk von der Reblaube haben sich jedoch gut eingefügt und ich bin sicher, manch ein anderer Gast hat gar nicht bemerkt, dass da zwei sehr dynamische und kraftvolle Hunde die ganze Woche unter demselben Dach gewohnt haben!

BH-VT

Bei uns mahlen die Mühlen in Sachen Hundesport etwas langsamer! Endlich war es an der Zeit, mit unserer Jota vom Moisburger Berg den Einstieg zu wagen in die Welt der Prüfungen im Hundesport. Nachdem wir vor Corona schon einmal testhalber einen BH1-Mehrkampf auf Heimterritorium bestritten und bestanden hatten, waren wir gestern bei der SC OG Gossau zu Gast, um unsere BH-VT-Prüfung abzulegen. Das Wetter war einmal mehr perfekt, der Platz gross und schön und die Leute vor Ort richtig nett. Insgesamt war alles entspannt und die Richter fair und wohlwollend. Nach dem Chip ablesen ging es mit der Unterordnung los und Jota hat einmal mehr gezeigt, dass es auswärts schon wesentlich mehr braucht, um das Schnauzerli fokussiert zu bekommen. So war nach einer perfekten Freiablage der Start ins Laufschema doch eher bescheiden und Jota verlor den Anschluss ans Bein mehrmals. Streckenweise liess sie aber doch erkennen, was sie eigentlich kann und zusammen mit dem fast fehlerlosen Rest, haben wir die Unterordnung gut geschafft. Den Verkehrsteil zum Schluss nahmen wir so "en passant" und mit viel Gelassenheit und Erfahrung mit und freuten uns über den Handschlag und die Gratulation des Richters!

Erstes Date

Am letzten Samstag war es nun soweit - endlich durften wir einen weiteren ganz tollen pfeffersalz Riesenschnauzer-Rüden kennenlernen. Eddie wohnt in Österreich und ist echt eine Wucht, hat sportlich bis zur IGP2 gearbeitet und passt vom Phänotyp her überzeugend zu unserer Jota vom Moisburger Berg. Wir Menschen waren ganz begeistert und auch unsere Jota war nicht abgeneigt, obwohl sie sich hormonbedingt ganz königlich gab und alle einseitigen Avancen abschmetterte. Dazwischen wollte sie natürlich aber schon zeigen, was sie so alles kann und wie sportlich, nett und gut erzogen sie ist. Wir hoffen, die Zeichen richtig gedeutet zu haben und sind gespannt auf das Treffen in der nächsten Läufigkeit! Ein grosses Dankeschön in die Steiermark für den überaus netten Empfang und die herzliche Gasfreundschaft.

Ungeschminkte Wahrheit 3

Unser Pfeffersalz Riesenschnauzer-Jungspund Belladonna Tuk von der Reblaube war mal wieder fleissig und scheint mit ihrem Werk auch recht zufrieden! Als Mensch frage ich mich dann oft, ob der Hund es jeweils schätzt, wenn das Bettchen entstaubt, entrümpelt und gewaschen - oder gar neu - wieder zur Verfügung steht. Im Falle von Fräulein Tuk muss es das alte Bettchen allerdings noch eine Weile tun, denn ein Neues bekommt nur jene, welche ihre Zähne bei sich behalten kann!
Mama Jota vom Moisburger Berg wird sich ihre Gedanken über diese Exzesse machen (ob sie noch weiss, dass sie auch so war?), hat diese Phase aber zum Glück schon längstens hinter sich gebracht. Sie ist nachwievor eine sehr geduldige und tolerante Mutter, welche sich manch Lustiges von der Kleinen abguckt, Frechheiten sofort und rigoros abstraft und gerne und oft mit ihr spielt.

Frau Tuk lernt!

Unsere liebe Pfeffersalz Riesenschnauzer-Aspirantin Belladonna Tuk von der Reblaube, kurz Frau Tuk, muss viel lernen. Und das verarbeitet sie nicht nur im Schlafen, sondern Schlafen und Ruhen gehört gar zu den Dingen, die sie lernen muss! Ihrer Natur gemäss hätte sie 24-Stunden am Tag Pikett-Dienst, so nach dem Motto: Nur ja nix verpassen! Und das gilt im Zusammenhang mit uns Menschen, ihrer Mutter Jota vom Moisburger Berg, unserer Katze Itchy etc. Wir für unseren Teil mögen jedoch entspannte Hunde und vor allem Welpen, welche viel Ruhen und Schlafen und lernen, dass sie nicht der Nabel der Welt sind. Frau Tuk fügt sich willig ein und lernt schnell. Sie akzeptiert unsere verordnete Ruhe und Begrenzung und ist jeweils freudig bei aller gemeinsam-aktiven Zeit mit Jota und/oder uns dabei. Natürlich waren wir auch bereits in der ersten Welpen-Schulstunde, welche wie erwartet sehr interessant und aufschlussreich und für Frau Tuk aufregend war.

Die Ruhe ist zurück

Nachdem am letzten Mittwoch bereits die kleine Blue (wir vermissen dich - bleib wie du bist, kleine Helga!) in Richtung neue Heimat aufgebrochen ist, ist nun auch die kleine Luna ihrer Wege gezogen und durfte endlich Zuhause ankommen! Ciao du kleiner Flitze-Hund, mach es gut!! Unsere kleinste B-Hexe, welche bei Abschied übrigens noch immer keine 10 kg gewogen hat, hatte den weitesten Weg. Quer durch die Schweiz von Nordosten nach Südwesten. Aber auch sie wurde natürlich freudig erwartet und nun wird sich zeigen, wie sie mit der Riesenschnauzer-Dame "Bella" zurechtkommt, bzw. wie grosszügig diese den kleinen Störenfried in ihrem Zuhause aufnimmt. Wir wünschen fröhliches, schnelles und problemloses Zusammenwachsen!
In der Reblaube ist derweil Ruhe und Entspannung eingekehrt und dies war auch nötig, nicht nur für uns Zweibeiner.. Unsere Pfeffersalz Riesenschnauzer-Hündin Jota vom Moisburger Berg geniesst es sehr und die kleine Frau Tuk passt sich an. Das winterliche Wetter sorgt - ausser auf dem Platz und im Gelände (brrrr..) - für Gemütlichkeit.
Jota und ich sind freudig wieder ins Training gestartet und geniessen diese Stunden zu zweit sehr! Frau Tuk ihrerseits hat damit begonnen, ihr neues Leben unter die (noch kleinen) Pfoten zu nehmen und bis jetzt macht sie es uns sehr leicht! Wir werden von ihrer weiteren Entwicklung berichten.

Gruppen-Spaziergang

Am vergangenen Donnerstag war es soweit: Die Pfeffersalz Riesenschnauzer-B-ande samt Mama Jota vom Moisburger Berg und alle neuen Familien, welche es sich einrichten konnten, gingen auf "grosse" Tour! Für mich war es ein tolles Erlebnis, für die Welpen war es aufregend und für die lieben neuen Familien schon mal eine gute Gelegeneheit, weiter auf Tuchfühlung mit ihrem neuen Rudelmitglied zu gehen. Natürlich ist so ein kleiner Fohzirkus ganz unkontrollierbar, deshalb braucht es gut überschaubares Gelände ohne Verkehr. Ist dies gewährleistet, so folgend die Welpen ihrem natürlichen, inneren Drang und schauen sehr genau, dass sie den Anschluss zu Mutter und Gruppe nicht verlieren. Sie haben alle Schwierigkeiten sehr gut gemeistert und gezeigt, dass schon wahre, grosse Riesenschnauzer in ihnen stecken!
Vielen Dank allen HelferInnen für die tolle Untersützung!

Wir machen uns bereit...

Trotz Corona dreht sich die Welt ja weiter -  und das ist gut so!
Unsere Pfeffersalz Riesenschnauzer-Hündin Jota vom Moisburger Berg macht sich parat für ihre nächste Läufigkeit. Während sie dadurch schmusiger, ruhiger und noch verfressener wird, werden wir Menschen eher etwas aufgeregter und der Tonus geht hoch. Die Pandemie-bedingte Ausnahmesituation macht die Planerei und das schnelle Reagieren nicht einfach, die Bedingungen für einen Grenzübertritt und die lokalen Bedingungen vor Ort bringen die Köpfe zum rauchen...
Wir werden alles versuchen, damit sich unsere Jota und der tolle Rüde Yukon Quest von Amber rechtzeitig zu einem Stelldichein treffen können.



Küchenhilfen

Unsere ehemalige Terror-Nudel (also klein-orange) Asta weilt derzeit bei uns. Es ist herrlich, sie hier zu haben. Abgesehen davon, dass sie ganz eindeutig noch nach Junghund aussieht, ist sie ihrer Mama Jota vom Moisburger Berg sehr ähnlich. Sie mögen dieselbe Art von Spiel, haben dieselbe grosse Klappe und liegen am allerliebsten in der Küche, während die Menschen darin am Kochen, Abwaschen und Aufräumen sind. Wahrscheinlich meinen sie, dass ihnen so kein Happen entgeht, der runterfällt. Leider geht der Plan selten auf, weil beide schon nach kurzer Zeit fest einschlafen (und vielleicht vom Schlaraffenland träumen) und nicht mal bemerken, wenn ein Zipfelchen Wurst direkt vor die Nasenlöcher fällt! Das macht aber nichts, weil schlafende Hunde eine ungemein wohlige Atmosphäre verbreiten. Nur manchmal, wenn wir des "Versuche-nicht-auf-ein-Hundeteil-zu-treten"-Spiels leid sind, müssen sie unter murren auf einen anderen Schlafplatz umziehen.